5 Tipps um die Luftqualität in deinen Räumen zu verbessern

5 Tipps um die Luftqualität in deinen Räumen zu verbessern

Das Klima ist in den letzten Jahren zum Top-Thema Nummer 1 geworden und bestimmt Gesellschaft, Medien und Unternehmen wie kein anderes Thema zuvor. Aber hast du auch schon einmal über das Klima in deinem Zuhause nachgedacht? Wusstest du zum Beispiel, dass das Raumklima nicht nur für dein Wohlbefinden, sondern auch für deine Gesundheit wichtig ist?

Grund genug sich in diesem Artikel mit einigen nützliche Hinweisen zum Thema Raumklima und Verbesserung der Luftqualität mit Smart Home Sensoren zu beschäftigten.

Zunächst einmal: Auf die richtige Temperatur, Luftqualität und Luftfeuchtigkeit in deinen Räumen zu achten kommt es an! Denn diese Werte sind ausschlaggebend für gesunden und erholsamen Schlaf. Das Raumklima beeinflusst deine Schleimhäute und wirkt sich so deine Anfälligkeit für Erkältung, aber auch auf Kopfschmerzen, trockene Augen und Schwindel aus. Außerdem hilft dir das richtige Raumklima wach und fit im Kopf zu bleiben und vermindert darüberhinaus das Risiko von bösen Überraschungen wie Schimmel. 

Worauf kommt es also an beim Raumklima? 

Luftfeuchtigkeit

Luftfeuchtigkeit

Die Luftfeuchtigkeit in deinen Räumen ist besonders wichtig. Ist die Luftfeuchtigkeit zu niedrig, können die Schleimhäute austrocknen und du wirst anfälliger für z. B. Erkältungen. Am ehesten bemerkst du eine zu geringe Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer, wenn du Nachts unter Husten, tränenden Augen, trockener Haut oder Schlafstörungen leidest.

Achte aber auch auf die Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen. Typische Anzeichen für zu niedrige Luftfeuchtigkeit sind Kopfschmerzen oder verminderte Leistungsfähigkeit.

Jedoch: Zu hoch sollte die Luftfeuchtigkeit in den Räumen auch nicht sein. Dann begünstigt sie die Bildung von Schimmel, der wiederum gesundheitliche Beschwerden auslösen kann. Es ist also durchaus sinnvoll die Luftfeuchtigkeit in deinen Räumen zu ermitteln, wenn du eines der genannten Anzeichen in deinem Zuhause bemerkst.

Außerdem stehen Luftfeuchtigkeit und Temperatur immer im Verhältnis. Denn desto höher die Raumtemperatur ist, umso mehr Feuchtigkeit kann von der Luft gebunden werden. Daher sind hohe Feuchtigkeitswerte bei hohen Temperaturen üblicher als bei niedrigen Temperaturen. Daher kann man eine Aussage über die Luftfeuchtigkeit immer nur in Relation zur Raumtemperatur treffen.

Temperatur

Gemütlich Zuhause

Die „ideale“ Raumtemperatur ist natürlich individuell. Dennoch gilt: Zu hohe Temperaturen im Schlafzimmer können dazu führen, dass du morgens unausgeruht aufwachst und dich „wie gerädert“ fühlst. Zu niedrige Temperaturen halten dich nachts wach und stören so ebenfalls deinen Schlaf.

Luftqualität 

Air quality

Kopfschmerzen durch schlechte Luft, Schwindel und verminderte Konzentrationsfähigkeit – werden diese Symptome durch die Luftqualität verursacht, kannst du Abhilfe schaffen, indem du kräftig lüftest. Denn Ausdünstungen von Menschen, durch Tabak oder auch aus Teppichen, Textilien und Möbeln können die Luftqualität verschlechtern.

Während du jedoch die Temperatur und sogar die Luftfeuchtigkeit in deinen Räumen leicht nachprüfen kannst, wird das bei der Luftqualität schon schwieriger. Hier helfen dir beispielsweise VOC-Sensoren, die die Konzentration von flüchtige organische Verbindungen in der Luft nachweisen. 

Livy Protect

Wenn du wissen willst, wie dir Livy Protect bei der Raumklimaüberwachung helfen kann, klicke hier.

 

Aber was tun, wenn die Luftwerte nicht optimal sind? Hier sind 5 Tipps für eine bessere Luftqualität in deinem Zuhause: 

1. Luftfeuchtigkeit erhöhen mit Pflanzen

Achte darauf, dass die Luftfeuchtigkeit in deinen Wohnräumen nicht unter 40 % sinkt. Zimmerpflanzen wie Zyperngras, Papyrus-Pflanzen, Grünlilie oder Zimmerlinde und ggf. auch Luftbefeuchter helfen dir dabei.

Ein ganz einfacher Tipp: Lass nach dem Duschen oder Baden die Badezimmertür offen stehen. Auch flache Behälter mit Wasser, die du auf die Heizung stellst, tragen zur optimalen Luftfeuchtigkeit im Raum bei.

Ideales Raumklima

2. Luftfeuchtigkeit senken durch Lüften

Die ideale Luftfeuchtigkeit sollte 70 % nicht überschreiten – insbesondere dann, wenn deine Raumtemperatur eher niedrig ist. Steigt die Luftfeuchtigkeit zu hoch, hilft am besten regelmäßiges, kräftiges Lüften. Genügt das nicht, kannst du Schüsseln mit Haushaltssalz (fein- oder grobkörnigem Speisesalz, das weder Jod noch Fluorid enthält) füllen und im Raum verteilen. Öffne außerdem die Fenster, während du duschst oder kochst.

3. Richtiges Lüften im Winter

Die trockene und warme Heizungsluft im Winter senkt häufig die Luftfeuchtigkeit. Lüfte daher morgens nach dem Aufstehen und abends vor dem Zubettgehen für etwa 10 Minuten (alternativ mehrmals über den Tag verteilt für etwa 5 Minuten). Wichtig ist hierbei, dass du die Fenster wirklich komplett aufmachst und nicht nur kippst.

Raumklima im Winter

4. Richtiges Lüften im Sommer

Da die warme Luft im Sommer mehr Feuchtigkeit aufnimmt als die kalte Luft im Winter, herrscht oft eine hohe Luftfeuchtigkeit. Um die schwül-warme Sommerluft zu vermeiden, solltest du am besten nur sehr früh am Morgen und zu den späten Abendstunden für 20 Minuten das Fenster weit öffnen.

Raumklima im Sommer

5. Luftqualität ermitteln mit smarten Sensoren

Wer hätte das gedacht? Ein Smart Home Blog ohne smarte Tipps wäre natürlich nicht vorstellbar. Aber jetzt mal ganz ehrlich: Wie soll man die Luftqualität im Raum verbessern, wenn man nicht die genauen Werte kennt. 

Smarte Sensoren, wie auch in Livy Protect, spüren die Konzentration von "schlechter Luft" oder besser gesagt flüchtige organische Verbindungen auf. Solche Verbindungen entstehen durch Tabakrauch, Kunststoffe, Möbel, Reinigungs- und Desinfektionsmittel und vielem mehr. In diesem Fall hilft wirklich nur kräftiges Stoßlüften von mindestens 20 bis 30 Minuten. Smart Home Apps zeigen dir dann, ab wann der Wert wieder im Normalbereich liegt.


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